Setzlingsmarkt am 14. Mai, 10-16 Uhr

Die „Kalte Sophie“ ist die letzte der Eisheiligen, ihr Gedenktag ist am 15. Mai. Tomaten, Peperoncini, Basilikum und Zucchetti können dann also sicher ins Freie gesetzt werden – wer noch keine Setzlinge hat, kann sie am 14. bei uns holen.

Setzlinge, die am Samstag nicht verkauft werden, warten an der Bachstrasse 64, beim Geigenbauer, noch eine Weile auf Kundschaft (die sich dort selber bedienen darf).

Für das richtige Markt-Feeling sorgt das offene Bistro vom Alten Konsum mit Kaffee, Kuchen und frischem Brot vom Backwagen daneben.
Um 10 Uhr kommt das Brot aus dem Ofen, um 11 Uhr die Zöpfe und gegen 12.30 Uhr auch ein kleiner Mittagsimbiss – Pizza oder Pide.

Und woher kommen die Setzlinge?

Von FRAGILE Aargau-Solothurn Ost: „Aktuell sind wir 5 Personen, die sich einmal wöchentlich am Mittwochmorgen im Garten treffen. Seit zwei Jahren gibt es in der Mühlematte in Suhr den Blumengarten Sommerwind, eine Kooperation der Quartierentwicklung Suhr und der Organisation FRAGILE Aargau/Solothurn Ost. Fragile unterstützt und begleitet Menschen mit einer Hirnverletzung und ihre Angehörigen.
Aus unseren Blumen und Stauden haben wir diverse Setzlinge gezogen: z.B. Borretsch, Malven, Kugeldisteln, Lein, Ringelblumen, Sonnenblumen, Tagetes, Wilde Möhren. Aus der vorletzten Ernte Kürbisse: Roter Zentner und Ungarischer Blauer. Wir freuen uns, auch dieses Jahr wieder am Setzlingsmarkt dabei zu sein.“

Vom Natur- und Vogelschutzverein Suhr, der wie am Setzlingsmarkt im letzten Jahr Augenmerk auf besonders bienenfreundliche blühende Gartenbewohner legt: Nachtkerzen und Natternkopf z.B.

Vom Bio-Hof Siegrist in Küttigen kommt die Grundausstattung an Tomaten, Gurken, Zucchetti und Kürbissen.

Von Familie Niggli-Lienhard kommen die mehr oder weniger schaaaarfen Bio-Peperoncini.

Vom Effingerhort kommen wunderschöne Bio-Kräuter: Basilikumarten, Petersilie, Dill, Koriander, Schnittlauch, Stevia, Majoran, Thymian, Ruccola, Bohnenkraut, Teefenchel, Zitronenmelisse, Rosmarin, Salbei, Ysop, Sauerampfer, Liebstöckel. (Mehr zur Gärtnerei im Effingerhort auch hier)

Wer etwas vorbestellen möchte, kann (so schnell wie möglich) Kontakt mit uns aufnehmen: info@alter-konsum.ch

Am Mittag, ab 12.30 Uhr spielen Vater und Sohn Lakatos beschwingte Gypsy Music.
Bei Regen wird das Konzert verschoben.

Und von 14 bis 15.30 Uhr: Basteln mit Naturmaterial nicht nur für Kinder!

Wir freuen uns mit euch auf einen fröhlichen Markt und ein ertragreiches Gartenjahr!


Erster Tag!

Iris, Laura, Vertreterin der Quartierentwicklung

Wie passend – der 1. Februar 2022 läutet das chinesische Jahr des Tigers ein und der Alte Konsum öffnet das erste Mal zu den Öffnungszeiten der „Babyphase“! Der Sprung der Beteiligten war wirklich eines Tigers würdig – sie haben innerhalb eines Monats die Organisation von Bistroteam, Bewilligungen und provisorischer, aber doch schon recht gemütlicher Einrichtung geschafft!

geschliffen, geölt und im Wisa Gloria Wägeli geliefert…

Alles „Aus dem Quartier – für das Quartier“…
Dafür gab es Blumen von der Quartierentwicklung.

Der erste Kuchen von Paula war nicht irgendein Schoggikuchen – er setzte sich mit einem Hauch Anis ab von jedem gewöhnlichen Schoggikuchen – ein Traum!

Alina, Quirin, Mathis, Arve, Nik, Simea, Juno, Ruby, Matteo – und damit ist der Alte Konsum voll!

Und am Nachmittag waren die Kinder am Werk mit ihren Selbstporträts.
Gleichfalls ziemlich ungewöhnliche, höchst individuelle Kunstwerke!
Was für eine Freude dieser 1.2., der im Schneesturm endete 🙂

Der „Alte Konsum“ ist in die Probephase gestartet!

Dreikönigskuchen-Essen an der Bachstrasse

Innerhalb von wenigen Tagen hat sich der Alte Konsum gefüllt mit allem Nützlichen, was es für die Probephase so braucht: Vereinsmitglieder und Nachbarinnen stellten Tische, Stühle, Kissen, Kinderspielzeug zur Verfügung, die Suhrer Quartierentwicklung Kundenstopper und Kühlschrank. Die erste „richtige“ Anschaffung des Vereins war eine Kaffeemaschine.

So leer sah es am 4. 1. aus… nach einem arbeitsamen 5. 1. fühlte es sich aber am Dreikönigstag schon ganz anders an:

Das Dreikönig*innen-Spiel

Nun waren in den (selbstverständlich selbst gebackenen) Dreikönigskuchen nicht nur Könige versteckt – man wunderte sich über Kaffeebohnen, Schokolade oder weisse Bohnen. Bis Martina Lüscher aufklärte. Als Moderatorin des Dreikönig*innen-Spiels führte sie den Hofstaat (König, Narr, Gute Wünsche Überbringer, Zukunftsgucker, Schwarzseher, Schreiber) durch die Ideensammlung für die Zukunft des Alten Konsums.
Lange Listen mit spannenden Ideen kamen da zusammen – wir berichten später. Kinderköniginnen und erwachsene Rosa-Seher trafen auf ernsthafte Schreiber und alle hatten Spass.

Kinder-Basteln

Und während der ganzen Zeit arbeiteten die Kinder an ihren Kronen und der Brio-Bahn.

Ein Mädchen fragte: „Kann ich morgen wieder kommen?“ Morgen noch nicht, aber bald!

Ein Wunsch an den Alten Konsum bleibt in bester Erinnerung:

„Mögen man sich hier entspannen können.“

Fotos: Courtesy of Harun Abdullah