Sommer!

Zuerst einmal: Es gibt ab Samstag, 18.6., Glace auch für die Grossen!
„Kalte Lust“ heisst sie und wird in Olten produziert aus bio-Milch. Selbstverständlich haben wir auch Sorbets im Sortiment und ein veganes Pistazien-Glace.

Die Mitglieder des Alten Konsums (und die, die es werden wollen) können die Glace ausprobieren am Sommerfest vom 18.6. – gratis!

Das Sommerfest am 18.6.

Von 16 bis 20 Uhr gibt es rund um den Alten Konsum ein Fest zur Feier des erfolgreichen ersten halben Jahres. Wie viel wurde da bereits geleistet! Hunderte Stunden Freiwilligenarbeit zur Betreuung von Bistro und Laden, grosszügige finanzielle Unterstützung, Sitzungen mit rauchenden Köpfen – welche Stühle z.B. sind die richtigen für den Sommerbetrieb auf dem gepflasterten Platz?- „Kinderarbeit“ zum Schmücken der Räume und der Umgebung, phantastische Brotkreationen aus dem Backwagen, Pflanzenanzucht für die Hochbeete, und KUCHEN! Wie viele unterschiedliche Kuchen die Nachbarschaft bereits produziert hat, ist sagenhaft!

Eigentlich ist es gar nicht zu glauben, wie schnell und wie schön der Alte Konsum aus dem Quartier heraus erblüht ist! Das muss gefeiert werden!

Eine Standortbestimmung gehört dazu und alle sind eingeladen, mitzudenken an der Zukunft des Alten Konsums. Dazu gibt es von 16-17 Uhr ein „Café mondiale“ in der Aula des Feldschulhauses.

Anschliessend Gipsy-Music und Apéro und Focaccia und Glace und Tische zum kreativ werden auf dem ganzen Areal zwischen Backwagen und Alter Konsum.

„Aus dem Quartier für das Quartier“

Das ist der Wahlspruch des Vereins „Alter Konsum“. Menschen aus dem Quartier, die den Treffpunkt für das Quartier (und die quartierquerenden Passanten) lebendig machen. Möbel und Geschirr aus den Kellern und Dachböden der Umgebung. Dass nun gerade die ganze Grundeinrichtung an Tischen aus dem Quartier kommt, ist wunderschön, wenn auch der Hintergrund traurig ist:

Die Gärtnerei „Blumen Hoch“ der Familie Zogg an der Tramstrasse schliesst endgültig und wird mit Wohnhäusern überbaut. Frau Zogg erinnerte sich an unsere Frage nach Möbeln und wir sind nun beschenkt mit Tischen, die bei Sonne und bei bitterer Kälte wieder fit gemacht werden für die Gäste im Alten Konsum:

Viele kennen dieses frisch geölte Modell:

Diese Tische wurden in verschiedenen Hölzern ausgeführt und standen in vielen Suhrer Haushalten seit den 1920er Jahren in der guten Stube. Wie passend für den „Alten Konsum“! Die Konstruktion mit den beiden ausfahrbaren Flügeln ist genial einfach und stabil. Danke!

Eröffnung Probebetrieb

Der Alte Konsum soll organisch wachsen. In der «Babyphase», dem jetzt beginnenden Probebetrieb, testet der Verein Öffnungszeiten, Produkte, die von den Freiwilligen tragbare Anzahl an Veranstaltungen und die Arbeitsabläufe. Nach dem Testlauf ist klar, wo genau Wasser- und Stromanschlüsse zu liegen kommen müssen, der Umbau und die «Adoleszenz» können beginnen. Die Erwachsenenphase – man wird sehen…

Planen mit Tafel und Post-it…

Schaufensterplätze?

Im Moment also wird z.B. diskutiert, ob es exklusive Schaufensterplätze geben wird – ein bequemer Sessel, ein kleiner Tisch und eine schöne Pflanze, mitten im Schaufenster (es geht doch auch um Sehen und Gesehen werden in einem Bistro?) oder ob Sitze in die Schaufensterauslage montiert werden, mit dem Rücken zur Bachstrasse (für Leute, die wirklich nur an ihrem Gegenüber und nicht am Treiben auf der Bachstrasse interessiert sind), oder ob es an den Pfeilern im Schaufenster schwenkbare Tische geben könnte, zur effizienten Platznutzung…
Teste mit, gib deine Meinung direkt im Alten Konsum ab!

Öffnungszeiten ab Dienstag, 01. Februar

Montag bis Freitag 9 – 11 Uhr
Montag 14 – 17 Uhr
Mittwoch, Kinder-Nachmittag 14 – 17 Uhr
Freitag 14 – 17 Uhr

Weitere / geänderte Öffnungszeiten werden hier und auf der Tafel direkt am «Alten Konsum» bekannt gegeben.

Und gerade zur Eröffnung gibt es 3 Kinder – Nachmittage



Der „Alte Konsum“ ist in die Probephase gestartet!

Dreikönigskuchen-Essen an der Bachstrasse

Innerhalb von wenigen Tagen hat sich der Alte Konsum gefüllt mit allem Nützlichen, was es für die Probephase so braucht: Vereinsmitglieder und Nachbarinnen stellten Tische, Stühle, Kissen, Kinderspielzeug zur Verfügung, die Suhrer Quartierentwicklung Kundenstopper und Kühlschrank. Die erste „richtige“ Anschaffung des Vereins war eine Kaffeemaschine.

So leer sah es am 4. 1. aus… nach einem arbeitsamen 5. 1. fühlte es sich aber am Dreikönigstag schon ganz anders an:

Das Dreikönig*innen-Spiel

Nun waren in den (selbstverständlich selbst gebackenen) Dreikönigskuchen nicht nur Könige versteckt – man wunderte sich über Kaffeebohnen, Schokolade oder weisse Bohnen. Bis Martina Lüscher aufklärte. Als Moderatorin des Dreikönig*innen-Spiels führte sie den Hofstaat (König, Narr, Gute Wünsche Überbringer, Zukunftsgucker, Schwarzseher, Schreiber) durch die Ideensammlung für die Zukunft des Alten Konsums.
Lange Listen mit spannenden Ideen kamen da zusammen – wir berichten später. Kinderköniginnen und erwachsene Rosa-Seher trafen auf ernsthafte Schreiber und alle hatten Spass.

Kinder-Basteln

Und während der ganzen Zeit arbeiteten die Kinder an ihren Kronen und der Brio-Bahn.

Ein Mädchen fragte: „Kann ich morgen wieder kommen?“ Morgen noch nicht, aber bald!

Ein Wunsch an den Alten Konsum bleibt in bester Erinnerung:

„Mögen man sich hier entspannen können.“

Fotos: Courtesy of Harun Abdullah