An einem ziemlich kalten Sonntag mit stürmischem Wind wurde der Backwagen eingeweiht. Mit Trompetenfanfare, natürlich Pizza (ca. 150 Stück), Backen der Zopfteig-Tiere, die im Nachbarschaftshaus gefertigt wurden, Kuchen und Kaffee im „Alten Konsum“, richtig guter Ländlermusik vom in Suhr aufgewachsenen Andreas Baumann am Bass und seinen Freunden mit Schwyzerörgeli, Ansprachen von Anna Greub (Bereichsleiterin Quartierentwicklung) und Mark Wilhelm (Leihgeber des Wagens).
Genug Holz, um auf 400 Grad zu kommen…Barbara, nach der 50. Pizza zur Prima-Pizzaiola befördert, Paula ganz entspannt……beim schweisstreibenden „Einschiessen“ der Pizza.Noch ein paar Kräuter von Jonas……und raus geht die Pizza!Aufwärmen im Nachbarschaftshaus beim Teig-Tiere-Formen……oder im „Alten Konsum“Németi GáborLinks: Mark Wilhelm, Mitte: Anna GreubMitte: Heidi Byland, deren Vater der Geschäftsleiter im wirklich alten Konsum(verein) war.Am Bass: Andreas BaumannAufmerksame ZuhörerGeduldiges Schlangestehen
Wie passend – der 1. Februar 2022 läutet das chinesische Jahr des Tigers ein und der Alte Konsum öffnet das erste Mal zu den Öffnungszeiten der „Babyphase“! Der Sprung der Beteiligten war wirklich eines Tigers würdig – sie haben innerhalb eines Monats die Organisation von Bistroteam, Bewilligungen und provisorischer, aber doch schon recht gemütlicher Einrichtung geschafft!
geschliffen, geölt und im Wisa Gloria Wägeli geliefert…
Alles „Aus dem Quartier – für das Quartier“… Dafür gab es Blumen von der Quartierentwicklung.
Der erste Kuchen von Paula war nicht irgendein Schoggikuchen – er setzte sich mit einem Hauch Anis ab von jedem gewöhnlichen Schoggikuchen – ein Traum!
Alina, Quirin, Mathis, Arve, Nik, Simea, Juno, Ruby, Matteo – und damit ist der Alte Konsum voll!
Und am Nachmittag waren die Kinder am Werk mit ihren Selbstporträts. Gleichfalls ziemlich ungewöhnliche, höchst individuelle Kunstwerke! Was für eine Freude dieser 1.2., der im Schneesturm endete 🙂
Der Alte Konsum soll organisch wachsen. In der «Babyphase», dem jetzt beginnenden Probebetrieb, testet der Verein Öffnungszeiten, Produkte, die von den Freiwilligen tragbare Anzahl an Veranstaltungen und die Arbeitsabläufe. Nach dem Testlauf ist klar, wo genau Wasser- und Stromanschlüsse zu liegen kommen müssen, der Umbau und die «Adoleszenz» können beginnen. Die Erwachsenenphase – man wird sehen…
Planen mit Tafel und Post-it…
Schaufensterplätze?
Im Moment also wird z.B. diskutiert, ob es exklusive Schaufensterplätze geben wird – ein bequemer Sessel, ein kleiner Tisch und eine schöne Pflanze, mitten im Schaufenster (es geht doch auch um Sehen und Gesehen werden in einem Bistro?) oder ob Sitze in die Schaufensterauslage montiert werden, mit dem Rücken zur Bachstrasse (für Leute, die wirklich nur an ihrem Gegenüber und nicht am Treiben auf der Bachstrasse interessiert sind), oder ob es an den Pfeilern im Schaufenster schwenkbare Tische geben könnte, zur effizienten Platznutzung… Teste mit, gib deine Meinung direkt im Alten Konsum ab!